Olympische Wassersportarten

Aus aktuellem Anlass, den olympischen Winterspielen in Pyeongchang (Nordkorea), möchten wir Euch einen kleinen Überblick geben, welche olympischen Wassersportarten es gibt oder gab.

Grundlegend kann zwischen Wassersportarten unterschieden werden. Wassersportarten die entweder auf dem Wasser oder im Wasser stattfinden.

Olympische Wassersportarten auf dem Wasser

Kanusport

Hierzu zählt unter anderem der Kanurennsport und der Kanuslalom. Beim Kanurennsport ist seit 1936 olympisch und das Ziel ist es, eine gerade Strecke mit einer festgelegten Länge möglichst schnell zu bewältigen. Der Kanuslalom war erstmals 1972 olympisch. Darauf folgte eine 20-jährige Pause. Seit 1992 bis heute ist der Kanuslalom wieder bei den olympischen Spielen zugelassen. Bei diesem Sport geht es darum, eine Strecke mit Toren auf einem fließenden Gewässer möglichst schnell und frei von Fehlern zu absolvieren.

Rudern

Die ersten olympischen Wettkämpfe im „klassischen“ Rudern wurden im Jahr 1900 veranstaltet. Dabei gewinnt das Boot, welches eine bestimmte Strecke am schnellsten absolviert. Die Anzahl an Ruderern kann je nach Gattung des Bootes variieren. Ein Ruderboot wird mithilfe eines Riemens oder Skulls (oder im „Volksmund“ auch Paddel genannt) mittels einer Ruderbewegung vorangebracht.

Segeln

Das olympische Segeln wurde, wie auch das Rudern, erstmals im Jahr 1900 olympisch. Auch hier muss eine festgesetzte Strecke möglichst schnell absolviert werden.

Wasserski und Motorbootrennen

Tatsächlich war das Motorbootrennen im Jahr 1908 eine olympische Disziplin. Jedoch blieb es bei diesem einen Mal. Wasserski ist nicht direkt olympisch, zählt aber zu den Demonstrationssportarten. Demonstrationssportarten waren Sportarten, die getestet werden sollten, um eventuell zu einem späteren Zeitpunkt olympisch zu werden. Baseball, Taekwondo oder auch Tennis waren damals Demonstrationssportarten, welche später olympisch wurden. Das IOC hat jedoch 1989 beschlossen, dass ab 1992 keine Demonstrationssportarten mehr ausgetragen werden.

Olympische Wassersportarten im Wasser

Schwimmen

Die wahrscheinlich bekannteste olympische Wassersportart ist das Schwimmen. Hierbei kann zwischen diverse Schwimmarten im Brust- und Rückenschwimmen unterschieden werden. Das olympische Schwimmen ist bereits seit 1896 ein fester Bestandteil der olympischen Spiele.

Synchronschwimmen

Auch das Synchronschwimmen für Damen ist bereits seit 1984 bei den olympischen Spielen vertreten. Dabei muss eine Gruppe aus Damen so synchron wie möglich zu Musik schwimmen.

Wasserspringen

Auch das Wasserspringen mit den Disziplinen Kunst-, Turm- und Synchronspringen ist sehr populär. Erstmals war das Wasserspringen im Jahr 1904 ein Teil der olympischen Spiele. Das Synchronspringen allerdings erst im Jahr 2000. Das Ziel ist es, aus verschiedenen Höhen bestimmte Sprungelemente wie Salti möglichst exakt auszuführen.

Wasserball

Im Jahr 1900 wurde die Sportart Wasserball erstmals für Männer olympisch. Für Damen wurde Wasser deutlich später, im Jahr 2000, olympisch. Beim Wasserball spielen zwei Mannschaften gegeneinander und versuchen den Spielball in das gegnerische Tor zu werfen. Das gesamte Spiel befindet sich, wie der Name schon verrät, im Wasser.

Triathlon

Auch der Triathlon ist eine olympische Sportart. Allerdings befindet sich nur ein Teil, das Schwimmen, im Wasser. Die weiteren beiden Sportarten sind Laufen und Radfahren.

Wir hoffen, dass wir Euch einen kleinen und interessanten Überblick geben konnten.

Übrigens: Die nächsten olympischen Sommerspiele finden übrigens 2020 in Tokio statt.

Euer Team von Whitecaps Products

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.